Demenz - ein behandelbares Schicksal
Die Veranstaltung gibt Einblicke in das Krankheitsbild, die häufigen Erscheinungen der Erkrankung und informiert Betroffene,
Angehörige und Interessierte über Prävention, Risiken und Heilungschancen.
Den Auftakt macht um 13:30 Uhr Prof. Dr. Stefan Lorenzl vom Krankenhaus Agatharied mit seinem Vortrag „Demenz – ein behandelbares Schicksal“.
Dabei geht es um aktuelle Erkenntnisse zur Erkrankung, mögliche Behandlungsansätze sowie um die Frage, welche Chancen sich durch frühzeitige Diagnose und geeignete Maßnahmen ergeben.
Um 14:45 Uhr widmet sich Dr. Florian Ruggaber dem Thema „Umgang mit Demenz im Alltag – für Betroffene und Angehörige“.
Denn neben medizinischem Wissen braucht es vor allem praktische Antworten auf die vielen kleinen und großen Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringen kann. Wie kann der Alltag gelingen? Was hilft Betroffenen? Und wie können Angehörige mit der veränderten Situation umgehen?
Um 16:00 Uhr beleuchtet Referentin Anne-Katrin Schulz vom Münchner Institut aufschwungalt in Ihrem Vortrag „Weiße Trauer“ die Veränderungen der von Demenz betroffenen Menschen und zeigt Wege zu mehr Verständnis sowie einem achtsamen Umgang.
- Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch folgende Infostände regionaler Einrichtungen, Fachstellen und Dienste:
- Landratsamt Betreuungsstelle
- Pflegestützpunkt Miesbach
- Fachstelle für pflegende Angehörige des BRK Kreisverbandes Miesbach
- vhs Oberland e.V.
- Nachbarschaftshilfe Miesbach e.V.
- Kirchliche Seelsorge
- Hospizkreis im Landkreis Miesbach e.V.
- Verein Lichtblick e.V.
- Stadt Miesbach Seniorenbeauftragte
- Montags-Miteinand des Bunten Hauses
Sie bieten die Möglichkeit, sich persönlich zu informieren, Ansprechpartner kennenzulernen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten in der Region zu entdecken.
Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ebenso wie an Fachkräfte, Interessierte und alle, die sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzen möchten. Denn Wissen kann helfen, Ängste abzubauen, Erkrankungen früher zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.