Biodiversitätspreis 2026

Biodiversitätspreis 2026

 

 

Die Vergabe eines Biodiversitätspreises kann einen positiven Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der Belange des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere der Arten- und Lebensraumvielfalt leisten. Mit dem Preis soll insbesondere das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt gestärkt und das Engagement für dieses Anliegen anerkannt werden. Der Bayerische Naturschutzfonds ist auf Grund seiner satzungsgemäßen Bestimmung die geeignete Einrichtung, einen derartigen Preis regelmäßig auszuloben.

 

Was wird prämiert?

Hecken und Säume sind wichtige Verbundstrukturen und ökologische Trittsteine in der Landschaft. Sie bereichern die Flur und sind für viele Arten Lebensraum. In den Hecken brüten Neuntöter und Zaunkönig. Für andere Arten wie Rebhuhn und Feldhasen sind sie Rückzugsräume und bieten Versteckmöglichkeiten. Die blühenden Sträucher und blumenbunten Säume sind für Insekten wiederum eine wichtige Nahrungsquelle. Dem ökologischen Netz aus Hecken und Saumstrukturen kommt beim Biotopverbund eine entscheidende Rolle zu.

 

Prämiert werden können Projekte, die dem Erhalt und der Entwicklung von Hecken und Säumen dienen. Der Preis kann aber auch für Projekte verliehen werden, die für den Lebensraum Hecken und Säume sensibilisieren, für kreative Ideen zur Bewusstseinsbildung sowie für Erfassungs- und Monitoringprojekte.

 

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich unter anderem Vereine, Verbände, Kommunen, Schulen und Kirchen sowie Einzelpersonen und Personengruppen mit thematisch passenden Projekten. Der Preis ist ein Instrument aus der Bayerischen Biodiversitätsstrategie zum Erhalt der natürlichen Vielfalt in Bayern. Mit der Vergabe soll noch mehr Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt und Lebensräume geschaffen werden.

 

Bis 31. Januar 2026 können die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.

 

Flyer Biodiversitätspreis 2026: