![]() Maria als jungfräuliche Braut Während der gesamten Barockzeit waren derartige Andachtsbilder sehr beliebt. Sie dienten dem innigen Gebet am Morgen und Abend ebenso wie dem stillen Gedenken an ein Versprechen, das dem jeweiligen Heiligen gegeben wurde. Das Bildnis des Schutzpatrons bestand meist aus einem Wachsmedaillon, das umgeben war von einem filigranen Werk aus Gold- und Silberdraht, aus Perlen, Pailletten und Flitter. Diese sogenannten Klosterarbeiten wurden "eingerichtet" in eine kleine Pappschachtel oder, wie in unserem Fall, in ein reich geschnitztes, goldüberzogenes Holzgehäuse und durch eine kleine Glasscheibe vor Staub geschützt. Bis zur Säkularisation war das Kloster Reutberg ein Zentrum für die Herstellung solcher Arbeiten. |
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