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Das Gebäude

Da der Waitzinger Keller unter Denkmalschutz steht, war es für die Architekten Problem und Anliegen zugleich, Altes und Neues zu verbinden. Der Altbestand - die 4 Kellergewölbe und der Saal - sollte trotz moderner Technikausstattung seinen ursprünglichen Charakter behalten, die Neubauteile - Volkshochschule und Verwaltungsbereich, Gastronomie, Foyers, Lifttürme und Hinterbühne - sollten harmonisch eingegliedert werden, aber doch als Anfügungen unserer Zeit erkennbar sein. Hauptaufgabe schließlich war es, die vielfältigen Funktionsverflechtungen des Hauses in ein schlüssiges Konzept zu bringen, denkmalpflegerisch wie veranstaltungstechnisch aktzeptabel.

Der Waitzinger Keller darf als eine gelungene Architektur gelten, die sich gut in die Landschaft und in den kleinen Waitzinger Park einpaßt: ein imposanter und kompakter Baukörper, augenfällig allemal, gewiß auch nobel, aber doch zurückhaltend, keinesfalls protzend mit dem, was in ihm steckt.

Keine zwei Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, verfügt das Miesbacher Kulturzentrum mit 800 Stellplätzen über ausreichend Parkflächen. Der Haupteingang befindet sich an der Nordseite. Das elegante Flair des Foyers nimmt den Besucher angenehm in Empfang, erregt die Aufmerksamkeit für das Haus und läßt die Erwartungen für die bevorstehende Veranstaltung steigen.

In den Treppenhäusern erahnt man die Herkunft des Namens Waitzinger Keller. Über zwei Stockwerke führt der Weg hinab in die ehemaligen Bierkeller, die man aber auch bequem mit dem Aufzug erreichen kann.













Die Gewölbe

Die 4 mächtigen Tonnengewölbe mit ihrem Bruchstein- und Ziegelmauerwerk sind die älteste Bausubstanz des Gebäudes. Der Einbau einer Bodenheizung, sowie eine leistungsfähige Be- und Entlüftungsanlage haben die ehedem feuchten und kühlen Lagerkeller in warme und trockene Veranstaltungsräume verwandelt, die universell verwendet werden können. Die urtümlichen, je 100 m² großen Gewölbe eignen sich für Discoabend und Faschingsveranstaltung, für Kabarett und Jazzkonzert, bieten einen einzigartigen Rahmen für Kunstausstellungen und lassen selbst ein Galadiner zum unvergessenen Erlebnis werden.




Der Saal

Als Herzstück des Miesbacher Kulturzentrums kann man den Waitzinger-Keller-Saal bezeichnen. Trotz umfangreicher Stützmaßnahmen, Entfernung der Saaldecke, moderner Einbauten im Bereich von Heizungs-, Klima-, Elektro- und Bühnentechnik konnte man das alte Erscheinungsbild des Jugendstils völlig wiederherstellen. Das dunkle Eichenparkett und die lichterfüllten Galerien, die zarten goldverbrämten Stukkaturen und die großen bunten Glasfenster, alles zusammen verleiht dem Saal die Atmosphäre schlichter Vornehmheit und läßt ihn zu einem gern besuchten Tagungs- und Veranstaltungsort werden. Je nach Art der Bestuhlung und Betischung finden 250 bis 600 Besucher Platz.




Die Foyers

Die beiden seitlichen Foyerbereiche dienen bei Großveranstaltungen als Bereich für die gastronomische Versorgung, eignen sich aber auch als Raum für Präsentationsstände oder begleitende Ausstellungen. Separat genutzt sind sie ein idealer Ort für Seminare, Sitzungen und Tagungen bis zu einer Größenordnung von 60 Teilnehmern.



Die Seminarräume

Die beiden Unterrichtsräume, wie auch der Medienraum sind elegant möbliert und mit allen modernen AV-Medien ausgestattet. Sie bieten Platz für 30, 20 bzw. 15 Seminarteilnehmer.